Jacques Rancière
| What | Meeting |
|---|---|
| When |
Nov 08, 2007 from 10:00 am to 04:30 pm |
| Where | Köln, DE |
| Add event to calendar |
|
Der französische Philosoph Jacques Rancière hat in den letzten Jahren zahlreiche Texte vorgelegt, in denen der Zusammenhang von Politik und Ästhetik in sehr grundlegender Weise perspektiviert wird.
Ästhetik wird mit den Formen einer ‛Aufteilung der sinnlichen Welt’ als unumgängliche Grundlage von Politik verstanden. Zugleich werden dabei unterschiedliche Medien - das Theater, der Film - auf ihren Anteil an der Produktion einer solchen ‛Aufteilung der sinnlichen Welt’ befragt. In dem Workshop sollen die grundlegenden Thesen Rancières zur Diskussion gestellt und auf ihre Produktivität für die Analyse von unterschiedlichen Medien, ihren Darstellungs- und Kommunikationsformen hin befragt werden.
Als Gäste sind eingeladen:
Dr. Juliane Rebentisch (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Ruhr-Universität Bochum)
Juliane Rebentisch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Philosophischen Seminar der Universität Potsdam und Mitarbeiterin im SFB „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“.
Vinzenz Hediger ist Professor für Theorie und Geschichte bilddokumentarischer Formen an der Ruhr-Universität Bochum.
Konferenzraum des SFB/FK 427, Pohligstraße. 1, EG, Köln-Zollstock
Grundlage für die Diskussion: Jacques Rancière: Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien.
Berlin, 2006./ Jacques Rancière: Die Geschichtlichkeit des Films. In: Hohenberger, Eva /Keilbach, Judith
(Hg.): Die Gegenwart der Vergangenheit. Dokumentarfilm, Fernsehen und Geschichte. Berlin, 2003, S. 230–246. */
Jacques Rancière: Politik der Bilder. Berlin/Zürich, 2005.
* Zur Vorbereitung auf den Workshop liegt dieser Aufsatz als Kopiervorlage im Geschäftszimmer bereit.


