Ringvorlesung: Amerika! Amerikas!
| What | Lecture |
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| When |
Jul 01, 2007 06:00 PM
to Jul 18, 2007 08:00 PM |
| Where | Berlin, DE |
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Ringvorlesung zur Geschichte eines Namens und eines Konzepts
Im Jahre 2007 jährt sich zum 500. Mal der „Namenstag“ des Kontinentes Amerika – „Amerika“ ist eine Erfindung deutscher Kartografen Anfang des 16. Jahrhunderts. Columbus selbst war sich nicht bewusst, einen neuen Kontinent entdeckt zu haben: Erst mit Amerigo Vespuccis sensationellen Berichten von einer „Neuen Welt“ setzte sich dieses Wissen endgültig durch. Nach Vespucci und nicht nach Columbus erhielt der Kontinent dann auch seinen Namen.
Der europäische Begriff „Amerika“ wurde eine prägende geografische Bezeichnung, aber auch zum Sinnbild erfolgreicher Entdeckungen und zur Projektionsfläche von Utopien. Er erwies sich jedoch schnell als zu kurz gefasst für die unterschiedlichen Gebiete des Kontinentes. Heute ist „Amerika“ im Sprachgebrauch meist ein Synonym für „USA“. Daneben stehen Begriffe wie „Südamerika“, „Iberoamerika“oder „Lateinamerika“. Mehr und mehr hört man auch „die Amerikas“.
Welche Geschichte steht hinter den verschiedenen Bezeichnungen? Welches Bild von Amerika erzeugen sie, welche Wertungen und Absichten transportieren sie?
Beim Blick auf die Begriffsgeschichte der Namen Amerikas fächert sich ein historisches, kulturelles und politisches Panorama auf. Die Ringvorlesung beschreibt auch die verschiedenen amerikanischen Selbstbilder und verbindet die historische Perspektive mit der Betrachtung aktueller globaler Entwicklungen.
Ringvorlesung, wechselnde Referenten, im Sommersemester donnerstags 18 bis 20 Uhr
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